Jörg Szymanski und Werner Weber

Kann "Tatsachen schaffen" den Bürgerprotest aufhalten?

Viel gelernt hat man in Rostock aus vergangenen Gross-Projekten scheinbar nicht. Die Meister des Schön-Rechnens und Freunde des Gigantismus lassen sich nicht abschrecken. Mit seltsamer Taktik versucht man Bedenkenträger abzublocken und begründete Fragen und Einwände als "kleinlich" abzustempeln.

Kann das in Rostock funktionieren? Rollt die Dampfwalze der ZOO-Begeisterung über berechtige Interessen anderer Gruppen hinweg...?

Auch wenn es erstmal so aussieht: wir wollen hier nicht Öl ins Feuer gießen, sondern lediglich auf das Problem dringlich aufmerksam machen. Seine Position dazu bildet sich sicherlich sowieso jeder allein. Nicht gut ist es nur, wenn man wegschaut, sich nicht kümmert und dann hinterher vielleicht gleich gewußt hat, dass es so hat kommt müssen.

Nützlich ist es manchmal auch, sich zu orientieren, wer auf der Seite der Befürworter dieser Form des Zubauens und Abholzens steht und wer den Barnstorfer Wald möglichst weitgehend in der bisherigen Form erhalten möchte.

Wir haben uns der Erklärung der "Freunde des Barnstorfer Waldes" angeschlossen und siehe FOTO

Hier kann man sich umfassend informieren:

www.sprintefix.de
Mit einigen interessanten Videos

Pro und Kontra:
Leserbriefe in der OZ

Das Motto war:
"Schaffen für die Affen"
Darstellung Rostocker ZOO